Antrag05.02.2026Status: Abgelehnt

Verbesserung der Wegebeleuchtung im Dohrer Busch zur Erhöhung der Verkehrssicherheit

Die Verwaltung soll beauftragt werden, die Beleuchtungssituation entlang des Fuß- und Radweges im Dohrer Busch zwischen Dohr und Giesenkirchen zu prüfen, ein Konzept zur Installation von bedarfsgerechter, energieeffizienter und umweltverträglicher Wegebeleuchtung zu erstellen, und die Kosten, Fördermöglichkeiten und den zeitlichen Umsetzungsrahmen darzustellen.

Beratungsfolge:
Bezirksvertretung Süd 28.01.2026
Ausschuss für Umwelt und Mobilität 05.02.2026

Beratungsgegenstand:
Verbesserung der Wegebeleuchtung im Dohrer Busch zur Erhöhung der Verkehrssicherheit

Beschlussentwurf:
Die Bezirksvertretung Süd und der Ausschuss für Umwelt und Mobilität beauftragen die Verwaltung, die Beleuchtungssituation entlang des Fuß- und Radweges im Dohrer
Busch zwischen Dohr und Giesenkirchen zu prüfen, ein Konzept zur Installation von
bedarfsgerechter, energieeffizienter und umweltverträglicher Wegebeleuchtung zu erstellen, die Kosten, Fördermöglichkeiten und den zeitlichen Umsetzungsrahmen darzustellen und der Bezirksvertretung Süd sowie dem Ausschuss für Umwelt und Mobilität eine Beschlussvorlage zur Umsetzung vorzulegen.

Begründung:
Der Dohrer Busch ist eine häufig genutzte Verbindung zwischen Dohr und Giesenkirchen. Der Wegverlauf von der Dohrer Straße aus über „Hansefeld“, „Bahner“ in Richtung „Trimpelshütter Straße“ dient vielen Anwohnern als tägliche Route, insbesondere Schulkinder auf dem Weg zum Franz-Meyers-Gymnasium und Kindern zum Waldkindergarten, die ihn zu Fuß oder mit dem Fahrrad nutzen. In den frühen Morgenstunden sowie am Abend ist der Abschnitt jedoch unzureichend beleuchtet. Die Dunkelheit führt zu einer deutlichen Einschränkung der Sicherheit und des subjektiven Sicherheitsgefühls.

Eltern berichten, dass sie ihre Kinder aufgrund der fehlenden Sichtverhältnisse nicht
allein gehen lassen. Auch erwachsene Nutzer des Weges empfinden die Strecke im Dunkeln als unsicher. Die momentane Situation steht im Widerspruch zu den städtischen Zielen, sichere Schulwege, nachhaltige Mobilität und aktive Fortbewegung (Fuß und Radverkehr) zu fördern.

Eine angemessene und moderne Beleuchtung kann die Verkehrssicherheit auf diesem
Abschnitt erheblich verbessern. Gleichzeitig lässt sie sich mit energieeffizienten Leuchten und sensorgesteuerter Technik ökologisch verträglich gestalten.

Die Installation einer solchen Beleuchtung ist eine pragmatische Maßnahme mit spürbarem Nutzen für die Bevölkerung im Bezirk Süd. Daher besteht ein klarer Handlungsbedarf.

gez.
Daniel Winkens
Vertreter der FDP/VOLT-Fraktion in der BV Süd

gez.
Jens Fischelmanns
Sprecher der FDP/VOLT-Fraktion im Ausschuss für Umwelt und Mobilität

f.d.R.
Eira Dengel
Fraktionsgeschäftsführerin